Wie alles begann

Der Verein Wettermuseum e.V. wurde am 15. September 2006 in Lindenberg gegründet.

Erste Ideen für ein Meteorologiemuseum in Lindenberg wurden bereits im Jahr 2003 diskutiert, als die Gesamtschule Lindenberg wegen zu geringer Schülerzahlen geschlossen wurde. Im Herbst 2003 wurde der Domainname wettermuseum.de angemeldet. Im Jahresverlauf 2005 wurde vom Fachausschuss »Geschichte der Meteorologie« (FAGEM) der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft Unterstützung für die Museumsidee in Lindenberg signalisiert. Am 10. und 11.10.2005 gab es dann bei der Lindenberger FAGEM-Tagung einen Vortrag zur Vision Wettermuseum, erstmalig wird auch der Entwurf eines Logos im breiteren Rahmen vorgestellt.

http://www.wetter-anzeiger.de/museum/dokumente/FAGEM2005_VisionMuseum_Stiller.pdf

Es bestand zunächst die Absicht, das inzwischen leer stehende Schulgebäude der (ehemaligen) Gesamtschule Lindenberg für ein Museum zu nutzen. Deshalb fand am 26.08.2005 eine Besichtigung der Gebäude auf dem Schulgelände (einschließlich Cafeteria), an der u. a. das Liegenschaftsamt des Landkreises Oder-Spree, ein Vertreter einer Beschäftigungsgesellschaft, ein Schulleiter aus Müllrose, der Bürgermeister der Gemeinde Tauche, der Ortsteilbürgermeister Lindenberg, aber auch Dr. Hans Steinhagen, Herr H.-D. Schulz und Dr. Bernd Stiller teilnahmen, statt.

Die letzten Monate des Jahres 2005 sind durch die Weiterarbeit an Konzepten, Suche nach Unterstützern und Mitstreitern gekennzeichnet.

Der "Initiatorenkreis Wettermuseum" richtete am 23.03.2006 eine sehr gut besuchte überregionale Lehrerfortbildung zur Meteorologie aus, einen großen Veranstaltungsraum in Fürstenwalde stellt die Kreisverwaltung Oder-Spree zur Verfügung.

Am 01.05.2006 begann eine 6monatige Förderung aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds für "die Einrichtung einer Koordinierungsstelle mit Büro zur Unterstützung des ehrenamtlichen Initiatorenkreises", für Akquise von Sponsoren und Partnern, Ausarbeitung eines didaktischen Angebots für Schüler und Besucher und eines touristischen Konzepts, Vorbereitung einer Ausstellung, eines Schülerlaborraumes und eines Wettergartens sowie Vorbereitung der Gründung eines Fördervereins. Die Höhe der EU-Förderung betrug 9.500 €.

Gleichzeitig gab es auch private Unterstützer, so zum Beispiel Dr. Rudolf Paulus (Traben-Trarbach), der schrieb: "Ich bin bereit, bis zu tausend Euro für den Ankauf der Radiosondensammlung zur Verfügung zu stellen". Es ging um die Finanzierung einer 80teiligen Radiosondensammlung (ab ca. 1945), die von Herrn Wolfgang Hekeler aus D-84106 Volkenschwand Mitte April angeboten wurde und sofort das Interesse des Initiatorenkreises fand.

Am 06.05.2006 (ein Samstag) war der erste Arbeitstag von Gabriele Weitzel, der »Koordinatorin« (damals für 6 Monate auf Minijobbasis).

Am 15.06.2006 war der Telefonanschluss eingerichtet: Das Büro (des "Aufbaustabes") konnte unter 033677 62521 erreicht werden.

Ende Juni 2006 half eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern aus Müllrose mehrere Tage beim Legen einer neuen Wasserleitung. Im Juli wird mit der "Bundesanstalt für Immobilienaufgaben" - BIMA - über den Kauf des Grundstücks mit der Ballonhalle 2 an der Herzberger Straße verhandelt. Im August 2006 ein erstes Ausstellungskonzept beraten. Arbeitstitel: »Wetter im Aufwind? Eine Ausstellung zum Projekt Wettermuseum Lindenberg«

Ende August 2006 fand schließlich der Gründungsaufruf zur Gründung des Vereins Wettermuseum statt, Satzungen und der Ballonhallenkaufvertrag wurden vorbereitet. Und die Gründungsversammlung des Vereins.

Der Verein Wettermuseum e.V. wurde am 15. September 2006 in Lindenberg gegründet.

 vereinsgruendung
Versammlungsleiter: Joachim Weitzel

Wie ging es weiter?

Der Verein wird seit 2006 von einem 6köpfigen ehrenamtlich arbeitenden Vorstand geschäftsführend vertreten, der im Zwei-Jahres-Rhythmus zur Wahl steht. Die Außenvertretung erfolgt durch jeweils zwei Vorstandsmitglieder, wobei darunter der Vorsitzende oder sein Stellvertreter sein muss.

29.09. bis 07.10.2006: Öffnung der ersten Ausstellung "Wetter im Aufwind" in der "Baracke" an der Schulstraße.

19.01.2007: Frau Dr. Köstering vom Brandenburgischen Museumsverband rät: Konzentration auf Ballonhallenstandort

09.02.2007 Anruf vom Wirtschaftsministerium: Der Verein erhält Lottomittel zur Ballonhallen-(dach)sanierung in Höhe von 14.000 €

Mit Hilfe der 96-Stunden-Aktion des RBB sowie den genannten Fördermitteln vom Land (Lottomittel) sowie Förderung des Landkreises Oder-Spree gelang es in der Woche vom 19. bis 23.03.2007 wesentliche Instandsetzungen der "Ballonhalle 2" voranzubringen.

28./29.04.2007: Treffen von Dr. Stiller und Gabriele Weitzel (Vereinsvorstand), Dr. Steinhagen (Vereinsmitglied) mit den Herren Walter Diem und Werner Schmidt zu Fragen der gemeinsamen Entwicklung einer Drachenausstellung.

01.05.2007 Offiziell erster Tag der ständigen Öffnung unserer Ausstellung an der Schulstraße und Besichtigungen der Ballonhalle 2, im Winter wenigstens vier Tage, im Sommer wenigstens fünf Öffnungstage.

Seit 2007 ständig wechselnde und sich insgesamt verschlechternde Förderungsbedingungen im zweiten Arbeitsmarkt ABM ->später SVT -> Kommunalkombi -> Bürgerarbeit -> BuFDi, aber auch stets „AGH MAE“

07.09.2007: Das "Wettermuseum Lindenberg" wird Mitglied im Museumsverband Brandenburg (e.V.).

21. bis 23.09.2007: Walter Diem und Werner Schmidt gestalten die Drachenausstellung, unterstützt von Sieghard Niesche (DWD), Claudia Hammer-Schmidt und natürlich auch vom Vereinsvorstand bzw. von Mitarbeitern des Vereins.

27.09.2007 BMVBS-Staatssekretär Hennerkes (SPD) besuchte von 10 bis 13 Uhr Museum und Observatorium. MdB Jörg Vogelsänger (SPD) hatte diese Begegnung initiiert. Der Bundesminister Wolfgang Tiefensee will deren Arbeit unterstützen und bot durch den Staatssekretär an, dass er die Schirmherrschaft für das Wettermuseum übernehmen würde.

Der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Herr Tiefensee übernahm im Jahr 2008 die Schirmherrschaft. Herr Dr. Ramsauer setzte diese nach der Bundestagswahl fort, seit 2014 Schirmherrschaft durch die Parl. Staatssekretärin im BMVI MdB Dorothee Bär.

2008 weiterer Grundstückskauf und Sanierung (2011) des dortigen Denkmals Windenhaus 2

2009/2012 Planung und Mitteleinwerbung für ein „Besucherzentrum“ durch Sanierung der alten Steinbaracke „Radiosondenprüfzentrale“

2012 (Oktober) Bescheid über 75%ige Förderung des Vorhabens „Besucherzentrum“ (Investitionssumme 909.000 EUR)

Juni 2013: Richtfest Anbau Besucherzentrum

Juli 2014: Teilnahme am Brandenburgtag in Spremberg als Beitrag des Landkreises Oder-Spree

9. Mai 2015: Feierliche Eröffnung der neuen Dauerausstellung im seit 2014 genutzten Besucherzentrum

September 2015: Teilnahme am Bürgerfest in Potsdam zum 25. Geburtstag des Landes Brandenburg als Beitrag des Landkreises Oder-Spree

17. September 2016: Großes Fest zum 10jährigen Bestehen des Wettermuseums, Gäste u. a. Ministerpräsident und Bundesminister a.D. Dr. h. c. Manfred Stolpe und Landrat Manfred Zalenga

schultag

Service Qualität Deutschland Logo

Das Wettermuseum hat die Stufe I erreicht.

Veranstaltungen

Tag des Barometers

Sonntag, 15. Oktober: Tag des Barometers wird erstmalig begangen! Eine Initiative des Wettermuseums.
Evangelista Torricelli entwickelte 1644 das Quecksilberbarometer. Der Mathematiker wurde am 15. Oktober 1608 geboren. Ihm zu Ehren rief der Verein Wettermuseum e.V. den 15. Oktober als „Tag des Barometers“ aus. Fällt der Tag auf einen Werktag, so ist der danach folgende Sonntag der entsprechende Gedenktag. In diesem Jahr fällt der 15. Oktober auf einen Sonntag und das Wettermuseum lädt zu einer ersten Veranstaltung ein.

Es wird eine kleine Sonderausstellung geben und Vereinsmitglieder beantworten Fragen zum Barometer.


Sonderausstellung Richard Aßmann

Eröffnung 27.05.2018

Am 28. Mai 2018 jährt sich der Todestag Richard Aßmanns zum 100. Mal. Das Wettermuseum ehrt den vielseitigen Wissenschaftler und Organisator mit einer kleinen Sonderausstellung.


dwd

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